Ist es wirklich möglich das Lawinenrisiko auf einer Skitour zu berechnen?

Nein, dies ist nicht möglich. Es ist jedoch möglich jeden Punkt einer Skitour mit Hilfe der GRM zu überprüfen. Eine solche Überprüfung kann während der Skitourenplanung zu Hause nützliche Dienste leisten. Der Computer ist dem Menschen überlegen, wenn es darum geht repetitive, aufwändige Arbeit zu leisten. Der Mensch hingegen ist dem Computer überlegen, wenn es darum geht viele weiche Faktoren in eine Gesamtbeurteilung einfliessen zu lassen.

Ebenfalls möglich ist einen Satz von Skitouren betreffend ihrem Lawinenrisiko miteinander in Relation zu bringen. Welche Tour ist tendenziell heikler, welche weniger heikel? Dadurch wird es möglich eine massgeschneiderte initiale Kandidaten-Liste von Skitouren (z.B. 3-5 Stück) zu erstellen, die a priori kompatibel zum aktuellen Lawinenbulletin sind. Mit Hilfe dieser initialen Kandidaten-Liste kann dann die Planung der Skitour gemäss der 3x3-Regel beginnen.

Besteht nicht die Gefahr, dass die "grüne Skitouren" unkritisch einfach begangen werden?

Diese Gefahr mag bestehen. Durch eine geeignete Information (Warnhinweise) sollte es jedoch möglich sein, diese Problematik bis zu einem gewissen Grad aufzufangen. Man bedenke auch, dass diese Problematik nicht neu ist und beispielsweise auch beim Lawinenbulletin zum tragen kommt. So könnten sich Berggänger bei "geringer Lawinengefahr" in einer falschen Sicherheit wähnen. Wer mehr zum Zielpublikum, zu den Zielen und zu den Effekten von Skitourenguru erfahren will, lese das Kapitel Ziele von Skitourenguru.

Wie wird der Zielkonflikt bei der Kalibration gelöst?

Der Zielkonflikt bei der Kalibration könnte ungefährlich so formuliert werden: Wenn das Tool die Routen sehr streng bewertet, verliert es an Glaubwürdigkeit. Wenn das Tool jedoch sehr grosszügig ist bei der Bewertung, besteht die Gefahr, dass auch gefährliche Routen empfohlen werden.

Nun, dieser Zielkonflikt ist nicht neu, er besteht bei jedem Warndienst. Man denke nur an die Polemiken bei Tsunami- oder Vulkanausbruch-Warnungen. Die Problematik besteht natürlich auch beim altbekannten Lawinenbulletin: Wenn die Gefahrenstufe immer auf "gross" steht, verliert es an Glaubwürdigkeit. Wenn es jedoch immer "gering" signalisiert, wird dem Lawinenbulletin wohl früher oder später Fahrlässigkeit vorgeworfen. Wie kann der Zielkonflikt aufgelöst werden? In dem ein möglichst klar formalisiertes Verfahren bei der Berechnung der Warnstufe eingehalten wird! Mit der GRM steht ein derartiges Verfahren zur Verfügung.

Kann das Tool Unfälle verhindern?

Schwierige Frage. Das Tool soll in erster Linie verhindern, dass das Publikum zu Hause die offensichtlich falsche Tour plant. Nicht wenige Lawinenunfälle mögen ihren Ursprung zu Hause haben. Umkehren ist aus psychologischer Sicht immer schwierig. Das Tool könnte den Effekt haben, dass das Publikum in Gebiete mit tiefer Gefahrenstufe, in sanfteres Gelände sowie in “gute” Expositionen  “geleitet” werden. D.h. typischerweise raus aus Gebieten mit "erheblich/gross", raus aus Hängen über 35 °, raus aus den Nordhängen! Das kann so schlecht nicht sein.
Etliche Beispiele von Skitouren, die unter Umständen nie hätten geplant werden dürfen zeigt das Kapitel Unfall-Ereignisse. Bei ca. 2/3 der Unfälle zeigt das Tool rot oder zumindest ein hohes orange. Wären diese Unfälle zu verhindern gewesen?

Inwiefern unterscheidet sich dieses Projekt von anderen ähnlichen Projekten?

Seit geraumer Zeit gibt es Ideen zu einer dedizierten Lawinenkarte. Diese würde Zonen einfärben, die bei gering, mässig oder erheblich begehbar sind. Skitourenguru unterscheidet sich in ein paar wesentlichen Punkten von einer derartigen Karte:

  1. Skitourenguru arbeitet mit dem jeweils aktuellsten Lawinenbulletin.
  2. Skitourenguru  bewertet Routen und nicht Flächen.
  3. Bei Skitourenguru wird der relevante Hangbereich durch Berechnung von Tausenden Lawinenzügen in adäquater Weise abgegrenzt.
  4. Bei Skitourenguru wird mit unterschiedlichen Fernauslösungen gearbeitet.
  5. Bei Skitourenguru wird nicht nur die aktuelle Gefahrenstufe berücksichtigt, sondern auch die Kernzonen-Information (Kritische Höhen, kritische Expositionen).
  6. Skitourenguru geht mit Grenzzonen (in vertikaler und horizontaler Hinsicht) in adäquater Weise um.

Besteht nicht ein Risiko, dass die "grüne Skitouren" massenweise begangen werden?

Diese Gefahr wird kleiner, je mehr Skitouren in die Tabellen integriert werden. Sobald die ganze Schweiz mehr oder weniger erfasst ist, erscheinen jeweils auch viele "grüne Skitouren" auf den Tabellen. Sollten sich tatsächlich vermehrt Skitourengänger auf "grüne Skitouren" konzentrieren, nun denn...

Besteht die Gefahr, dass vermehrt obere "orange Skitouren" begangen werden? Das Phänomen ist auch bekannt unter dem Stichwort Orange-Seeking.

Die Logik könnte man in etwa so umschreiben. Diejenige Tour, die das "höchste orange" aufweist, müsste die rassigste Abfahrt aufweisen und damit am attraktivsten sein. Orange ist zwar den Erfahrenen vorbehalten, aber sind wir nicht alle irgendwie ein wenig erfahren?

Ob es wirklich einen Trend zu höherem Risiko durch solche Tools gibt, wäre noch zu beweisen. Während dem Winter 2015 / 2016 wird Skitourenguru das Routenwahl-Verhalten der Benutzer aufzeichnen. Welche Risiko-Kategorie wird wie oft gewählt? Das sagt zwar noch nichts über das effektive Verhalten im Gelände, es kann dennoch ein erster Eindruck entstehen an welchen Routen die Benutzer interessiert sind.

Ein paar weitere Anmerkungen zum Thema:

  1. Skitourenguru fokussiert auf die Skitourenplanung. In dieser Phase ist es noch relativ einfach die Benutzer durch eine Ampel von problematischen Touren abzuhalten. Sehr viel schwieriger ist dies, wenn der Benutzer bereits auf der Skitour ist und sich die Ampel an der Einfahrt zu einer spannenden Nord-Abfahrt befindet.
  2. Skitourenguru fokussiert auf Skitourengänger. Diese Gruppe hat ein anderes Risiko-Verhalten als Varianten-Skifahrer bzw. Freerider. Es ist deshalb Vorsicht angebracht, wenn Forschungsresultate übertragen werden.
  3. Skitourenguru hat nicht das Ziel die Benutzer von Skitouren abzuhalten. Dem Benutzer werden ja immer auch Alternativen aufgezeigt. Ziel ist somit den Benutzer auf weniger problematische Routen hinzuweisen und dadurch einen Lenkungseffekt zu erzeugen.
  4. Die Annahme die oberste orange Skitour sei die spannendste trifft in der Regel nicht zu. Ein Beispiel: Im Osten stehe die Lawinengefahr auf mässig, im Westen hingegen auf erheblich. Die sogenannten rassigen Skitouren, die einen vernünftigen Risiko-Indikator aufweisen (grün oder wenigsten unteres orange) werden sich in einem solchen Fall gross mehrheitlich im Gebiet mit mässig befinden. In diesem Beispiel tritt der Lenkeffekt von Skitourenguru zu Tage.

Mehr zum Thema Orange-Seeking und einer interessanten Studie aus Schweden unter diesem Link.

Ist "grün" mit "sicher" gleichzusetzen?

Die GRM definiert "grün" mit den Worten "Tiefes Risiko". Dies bedeutet aber auch, dass ein Restrisiko immer noch vorhanden ist! Im Beitrag Risiko-Kategorien unternimmt Skitourenguru einen Versuch dieses Restrisiko abzuschätzen. Die Analyse von Lawinen-Unfällen zeigt, dass immerhin noch 10 % der Unfälle auf "grünen Routen" geschehen. Dies entspricht den Resultaten ähnlich gelagerter statistischer Analysen des SLF. Zehn Prozent der Unfälle auf "grünen Routen"! Auf den ersten Blick mag dies viel erscheinen. Man bedenke jedoch, dass gemäss allgemeiner  Vermutung viel mehr Touren auf "grünen Routen" stattfinden als auf "orangen" oder gar auf "roten". Die Häufigkeit der Begehung ist hier der Schlüsselfaktor.

"Grün" bedeutet deshalb keinesfalls "sicher"! Es gibt eben keine ultimative Sicherheit in den Bergen, ein Restrisiko bleibt immer!

Muss ich mich als Bergführer / Tourenleiter nun immer rechtfertigen, wenn ich eine orange oder sogar rote Skitour vorschlage?

Vielleicht! Ist das in jedem Fall schlecht? Ist es nicht sinnvoll sich nochmals die Frage gefallen zu lassen, weshalb man bereit ist auf eine Skitour zu gehen, die möglicherweise gegen die GRM "verstösst"? Aus entsprechenden Fragen können sich spannende Diskussionen ergeben bzw. Erkenntnisse gewinnen lassen.

Bei dieser Frage muss auch einem weiteren Detail Beachtung geschenkt werden. Die Bewertungen von Skitourenguru verlieren ihre Bedeutung während der Phase 2 und 3 der 3x3-Regel (Durchführung der Skitour). Ein verantwortungsvoller Skitourenleiter begeht noch keinen Fehler, wenn er mit Zug und Bus bis zum Ausgangspunkt einer Skitour anreist, die mit orange/rot bewertet wurde. Am Ausgangspunkt beginnt die Phase 2, nun muss der Skitourenleiter schon gute Gründe vorweisen können, wenn er seine Schützlinge von Hang zu Hang bis auf den Gipfel führt. Oft genug liegen berechtigte Gründe vor, die einen Aufstieg bis auf den Gipfel rechtfertigen können.

Wie lange wird es dauern, bis automatisch berechnete Bewertungen vor dem Gericht Verwendung finden?

Seit etlichen Jahren wird die gerichtliche Behandlung von Lawinenunfällen sehr kontrovers diskutiert. Es gäbe einen Trend bei Risikosportarten (Schneesport-Aktivitäten abseits markierter Pisten werden als "Relatives Wagnis" eingestuft) nach einem Verschulden zu suchen. Falls die üblichen Regeln oder Vorsichtsgebote in schwerwiegender Weise missachtet werden, können Versicherungen sich teilweise aus der Verantwortung stehlen. Angeblich genüge es, wenn eine Skitour in einem Gebiet mit "erheblich" stattfindet und es könne bereits argumentiert werden, dass eine Regel in schwerwiegender Weise missachtet wurde. Eine Untersuchung des SLF (Rechtliche Folgen nach Lawinenunfällen – eine statistische Auswertung) deutet in eine andere Richtung. Von 341 Lawinenunfällen mit Todesfolge zwischen 1994 und 2014 wurden bei mindestens 99 eine Strafuntersuchung eingeleitet. Von diesen endeten 64 mit einer Einstellung des Verfahrens und 10 mit einer Verurteilung. Über alle 341 Lawinenunfällen kam es also "nur" bei mindestens 3 % zu einer Verurteilung. Könnte es sein, dass die gerichtliche Praxis nicht dem in der Öffentlichkeit wiedergegebenen Bild entspricht?

Automatisch berechnete Risiko-Indikatoren nähren auf jeden Fall die Angst in Zukunft aus juristischen Gründen in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu werden. Ist diese Angst begründet?

Es ist eher unwahrscheinlich, dass automatische Bewertungen jemals vor Gericht Verwendung finden können. Die Gerichtspraxis stützt sich mitunter auf Experten-Gutachten. Die Unsicherheiten für eine Verwendung von automatischen Risiko-Indikatoren ist zu hoch, um in Gutachten Eingang zu finden. Bei automatisch gerechneten Risiko-Indikatoren geht es eben nicht darum zwischen sicher und unsicher zu unterscheiden, sondern es geht darum die Planung gemäss der 3x3-Regel mit einer Liste von Skitouren "hoher Güte" beginnen zu können.

Es ist unter Experten nicht wirklich umstritten, dass automatisch berechnete Risiko-Indikatoren einen Beitrag zur Lawinenunfallprävention leisten können. Alles hängt von der informativen Einbettung ab. Ist es zulässig auf diesen Präventiveffekt zu verzichten, nur weil zu befürchten ist, dass eine unerwünschte Gerichtspraxis Einzug hält? Unsere Angst muss der Lawine gelten und nicht der Gerichte. Präventiveffekte gehen immer vor! Falls eine zweifelhafte Gerichtspraxis Einzug hält, muss diese an richtiger Stelle bekämpft werden, ganz sicher nicht in dem neue Möglichkeiten zurückgehalten werden.

In der Ausgabe 4/2017 von "Die Alpen" bestätigt Rita Christen, eine Bergführerin und Juristen, dass Skitourenguru keine Veränderung der Rechtssprechung zur Folge haben wird.

Worin liegt der Vorteil eines regelbasierten Algorithmus gegenüber erfahrungsbasierter Intuition?

Daniel Kahneman geht in Schnelles Denken, Langsames Denken der Frage nach, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit sich in der erfahrungsbasierten Intuition "wahre Expertise" widerspiegelt. Nach Kahneman müssen zwei Kriterien gegeben sein:

  1. Eine Umgebung, die hinreichend regelmässig ist, um vorhersagbar zu sein.
  2. Eine Gelegenheit, diese Regelmässigkeit durch langjährige Übung zu erlernen.

Beide Kriterien sind im Risiko-Management von Lawinen nicht wirklich gegeben. Das erste Kriterium scheitert am Mangel an Informationen, die eine klare prognostische Aussagekraft innehaben. Das zweite Kriterium scheitert an der Seltenheit von Lawinenauslösungen. Ein Zitat: "In verrauschten Umgebungen sind statistische Algorithmen Menschen aus zwei Gründen überlegen: Sie spüren mit höherer Wahrscheinlichkeit schwach prädiktive (vorhersagende) Hinweisreize auf, und sie werden mit viel höherer Wahrscheinlichkeit auf lange Sicht mittelmässig genaue Voraussagen liefern, indem sie solche Hinweise konsequent verwenden." Kahneman schliesst den Abschnitt mit folgenden Worten: "Wenn es keine stabilen Regelmässigkeiten in der Umgebung gibt, kann man der Intuition nicht vertrauen."

In einer Umgebung, die durch wenig oder keine Information gekennzeichnet ist, tritt ein von Kahneman ausführlich beschriebener Effekt ein: "Weder die Quantität noch die Qualität der Information wirken sich nennenswert auf den Grad der subjektiven Überzeugung aus. Das Ausmass, in dem wir an unsere Überzeugungen glauben, hängt überwiegend von der Qualität der Geschichte ab, die wir über das erzählen können, was wir sehen, auch wenn wir nur wenig sehen."

Fühlen wir uns da nicht unmittelbar an die eine oder andere Diskussion erinnert, die wir angesichts der Frage, ob man denn nun den Gipfel besteigen könne oder nicht, geführt haben. Wer eine gute Geschichte über die aktuelle Lawinensituation zu erzählen vermag, hat gute Chancen sich durchzusetzen. Doch wie viel hat die Geschichte mit der Realität in unserem Lawinenhang zu tun?

Ist Skitourenguru das Ende einer breit angelegten Lawinenausbildung?

Nein, es ist genau umgekehrt. Portale wie Skitourenguru bieten ein enormes Potential das Publikum an die Lawinenkunde heranzuführen. Skitourenguru ist bemüht zu jedem Stichwort weiterführende Links anzubieten. Ideen, wie das Potential besser ausgeschöpft werden kann, sind immer willkommen.

Darf ich auf eine "rote Route" gehen?

Die Frage ist falsch gestellt. Skitourenguru "verbietet" nicht, aber "erlaubt" auch nicht. Skitourenguru erzeugt eine massgeschneiderte Liste von Routenvorschlägen, die anschliessend mit der 3x3-Regel sorgfältig geplant und durchgeführt werden müssen. Dabei werden Routen hinsichtlich ihres Risikos miteinander verglichen, indem die verfügbaren Informationen (Bulletin und Gelände) verarbeitet werden. Es liegt in der Natur der Sache, dass die verfügbaren Informationen im Planungsstadium nur "rudimentär" sind. Skitourenguru kann deshalb keine abschliessende Antwort darüber geben, ob eine Route begangen werden darf oder nicht begangen werden darf.

Wer sich nun auf eine "rote Route" begibt, begeht noch keinen Fehler, wenn er (oder sie) bis unter die erste Schlüsselstelle (hinsichtlich der Lawinengefahr) aufsteigt. Nun muss aber eine anspruchsvolle Einzelhangbeurteilung vorgenommen werden. Diese bedingt praktisches und theoretisches Know-How in Sachen Lawinenkunde, sowie eine langjährige Erfahrung. Da sich der Wintersportler nun im Gelände befindet, kann er seinen Entscheid auf weit mehr Informationen stützen, als nur auf das Bulletin und auf das Gelände. Fällt der Entscheid positiv aus, "darf" der Wintersportler weitergehen. Ansonsten "muss" er umkehren, will er seine Sorgfaltspflichten nicht verletzen. Dasselbe Vorgehen gilt im übrigen auch für "grüne" und "orange Routen".

Eine adäquate Einzelhangbeurteilung ist komplex und in oft genug gar unmöglich. An diesem Punkt ist ein hohes Mass an Selbstkritik gefordert. Wer im Zweifelsfall nicht umkehrt, verletzt ebenfalls seine Sorgfaltspflichten. Dass hier ein grosser Interpretationsspielraum aufgeht, liegt auf der Hand. Man mag sich natürlich fragen, wie viel Sinn es macht sich der Versuchung überhaupt erst auszusetzen. Die Alpen sind gross, neben "roten Routen" stehen immer auch valable, grüne Alternativen zur Auswahl.

Was jedoch ist genau der Mehrwert von Skitourenguru, wenn die Würfel  doch erst im Einzelhang fallen? Skitourenguru kann gewährleisten, dass Planungsressourcen nicht auf "Nieten" verschwendet werden. Skitourenguru lenkt den Blick auf Routen, die ein tiefes A-Priori-Risiko aufweisen. Solche Routen werden im Schnitt eine weniger komplexe Einzelhangbeurteilung erfordern. "Grüne Routen" sind im Schnitt toleranter gegenüber Fehlern bei der Einzelhangbeurteilung .