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Was ist die geeignete Methode um Skitouren zu dokumentieren? Neben der textuellen Routenbeschreibung (SAC-Führerliteratur) werden Skitouren schon seit 1922 mit Hilfe von topographischen Karten dokumentiert. Ausnahmslos wurde dabei eine Linie auf der Karte gezogen. Solche Linien sind zwar sehr anschaulich, aber sie suggerieren immer eine Ideallinie. Eine Ideallinie kann es jedoch bestenfalls draussen im Gelände geben, aber niemals auf der Karte. Die Karte klammert gezwungenermassen die aktuellen Skitourenverhältnisse (z.B. Schneeverhältnisse, Wetterverhältnisse, Gruppenverteilung) aus. Was liegt näher, als Skitouren in Form von Korridoren (siehe graue Transparenz-Farbe in unterstehender Abbildung) zu dokumentieren.

Andreas Eisenhut hat in einer umfassenden Masterarbeit Grundlagen erarbeitet, wie eine automatische Berechnung von Korridoren umgesetzt werden kann. Mehr zum Thema findest du hier.

Die Zukunft gehört den Korridoren. Das manuelle Editieren von Korridoren war bisher undenkbar. Das Resultat wäre zu uneinheitlich ausgefallen, der Aufwand wäre gigantisch gewesen. Dank hoch-aufgelöster und hoch-präziser Geo-Daten ist die automatische Erzeugung von Korridoren heute möglich geworden. Skitourenguru wagt die Prognose, dass in Zukunft jede Linie von einem Korridor begleitet sein wird. Es sei die Hoffnung ausgedrückt, dass auch die offiziellen Skitourenkarten des SAC sich dieser Entwicklung nicht wird entziehen können.

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