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Schlechte Zeiten für Skitouren. Der Winter 2016/17 entwickelt sich noch miserabler als der Winter 2015/16.

Umso wichtiger sind Informationen zu den aktuellen Schneemengen. Eine wichtige Informationsquelle sind die Schneemengenkarten des SLF. Diese basieren auf dem NOAA-Satelliten und auf den Daten der SLF-Messstationen. Mit ca. 500 m Auflösung sind die Schneemengenkarten jedoch nicht besonders präzise. Zudem überschätzen die SLF-Messstationen in der Regel die Schneemengen.

Das Landsat-Programm (NASA) und das Copernicus-Programm (ESA) geben eine spannende Alternative. Der Landsat-8 (NASA) hat eine Auflösung von 30 m, der Sentinel-2 (ESA) hat gar eine Auflösung von 10 m. Leider erscheinen die Bilder jedoch nur in einem 7 bis 30 Tages-Rhythmus. Dennoch stellen die Bilder v.a. im Frühling eine sehr nützliche Informationsquelle dar.

Nachdem man den LandViewer nicht mehr wirklich empfehlen kann (versucht dir ein Abo anzudrehen für Daten, die in der public Domain sind), bleibt nur noch der Direkt-Download von der ESA/NASA.

A: Sentinel-2:
  1. Logge dich in den Copericus-Datahub ein
  2. Zoome auf dein Gebiet.
  3. Gebe Sentinel-2 ins Suchfeld ein.
  4. Lade das letzte Zip-File herunter.
  5. Entzippe das File File *.TCI_10m.jp2
  6. Schaue dir das File *.TCI_10m.jp2 mit bspw. qGis an. Das geht mit Menu: Layer / Add Layer / Add Raster Layer
  7. Jetzt bist du schon ein halber GIS-Experte.
B: Landsat-8 und Modis:
  1. Via den Earth-Explorer der NASA.

Beispiel 1: Sentinel-2 des Gebietes um den Klausenpass vom 11. März 2017:

Beispiel 2: Landsat-8 des Gebietes um Göschenen-Andermatt vom 28. März 2017: