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1. Manuelle Bewertung von Routen

Skitourenguru hat in zwei Umfragen dazu aufgerufen 30 Routen bei 3 typischen Lawinensituationen zu bewerten. Bei der ersten Umfrage fand Skitourenguru 32 Teilnehmer. Für die zweite Umfrage, die noch den ganzen Winter 1018/19 läuft, hat Skitourenguru bisher ebenfalls 32 Teilnehmer gefunden.

Aus den Bewertungen der Teilnehmer lässt sich in einem ersten Schritt eine durchschnittliche Bewertung ableiten. Im zweiten Schritt kann nun für jeden Teilnehmer bestimmt werden, wie nahe er zu dieser durchschnittliche Bewertung liegt. Dazu wird mit Distanzmassen gearbeitet. Im Zentrum steht ein Malus-System. Je nach dem ob der Teilnehmer die Risiko-Kategorie (grün, orange oder rot) getroffen oder nicht getroffen hat, werden 0 bis 8 Malus-Punkte verteilt. Im Idealfall hat ein Teinehmer 0 Malus-Punkte. Die Details findest du in der Auswertung zur ersten Umfrage.

Sobald für jeden Teilnehmer die Malus-Punkte berechnet worden sind, können die Teilnehmer in eine Rangfolge gebracht werden. Zu oberst stehen Teilnehmer, die in ihrer Einschätzung nahe an der durchschnittliche Bewertung liegen. Zu unterst stehen jene, die entfernt von der durchschnittliche Bewertung liegen. Nun geht es nicht in erster Linie darum die Teilnehmer in eine Reihenfolge zu bringen, sondern es geht darum festzulegen, wie gut die Algorithmen von Skitourenguru dieselben Routen bewertet haben. Insbesondere interessiert die Frage, ob sich von der Version V1.0 zur Version V2.2 ein Fortschritt erzielen liess.

2. Resultate

Im folgenden die Resultate:
  1. Umfrage: Skitourenguru hat sich vom Rang 8 auf den Rang 1 verbessert. Dabei sanken die Malus-Punkte von 21 zu 12.
  2. Umfrage: Skitourenguru hat sich vom Rang 11 auf den Rang 6 verbessert. Dabei sanken die Malus-Punkte von 18 zu 12.

3. Fazit

Die Umfragen mögen Schwächen haben. Diese sind in der Auswertung zur ersten Umfrage ausführlich beschrieben. Es geht Skitourenguru primär darum nachzuweisen, dass sich mit Hilfe eines Algorithmus ähnliche Resultate erzielen lassen, wie dies mit Hilfe von einer "Expertengruppe" möglich wäre, wenn dessen Teilnehmer unabhängig voneinander dieselben Routen "manuell" bewerten. Es zeigt sich: Skitourenguru ist nicht nur "bei den Leuten", sondern liegt auch sehr nahe an der durchschnittlichen Bewertung.